Der neue Zoo

 

Bereits kurze Zeit später stellte die Stadt Dobrich, dank der Initiative des damaligen Bürgermeister Lachezar Rossenov und des Projektleiters Milen Chalakov, ein rund 18Ha grosses Areal  einer ehemals russischen Baumschule nahe dem Stadtzentrum für einen neuen Zoo zur Verfügung.

 

Damit waren die Voraussetzungen gegeben, in Dobrich einen modernen, den Bedürfnissen der Zeit angepassten Zoo zu erstellen.

 


Unter der Leitung von Prof. Ewald Isenbügel wurde bald mit den ersten grundsätzlichen Planungsarbeiten begonnen.


Ein grosser Dorfplatz mit umliegenden einfachen Stallungen im Stil des Landes beherbergt die den heutigen Stadtkindern fremd gewordenen Haustiere. Alte bulgarische Landrassen von Hühnern, Enten, Gänsen, Ponys, Eseln und Zwergziegen mischen sich unter die Besucher. Die Kinder haben in dieser «Kontaktzone» die Möglichkeit, zu den Tieren eine emotionale Bindung aufzubauen. Ein Teich mit Wassergeflügel und eine Kolonie frei fliegender Störche bringen den Lebensraum Wasser mit seiner Fauna und Flora nah.

Dorfplatz, kurz vor der Einweihung
Dorfplatz, kurz vor der Einweihung

 

Auf dem weitläufigen Wegnetz, in parkähnlicher Landschaft, bewegen sich Damwild und Pfauen. Dieser Teil soll für die Bevölkerung ein Ort der Ruhe und Erholung sein.

 

Im hinteren Teil des Geländes sind artgerechte Anlagen für die ursprüngliche Grosstierwelt Bulgariens wie Wisent und das Przewalski-Pferd (Urwildpferd) untergebracht.