Berna und Konstatin sin ein Paar

 

Am Sonntag, 26. Juni war der grosse Tag im Zoopark Dobrich: Die Berner BärenPark Bärin Berna und Kostadin, der Bärenmann aus Pleven in Bulgarien begegneten sich zum ersten Mal. Von da weg waren und sind die beiden ein schier unzertrennliches Paar – zur Freude der Zoo-Teams und zur Begeisterung der Gäste!

 

Endlich ist es so weit. Berna, die Schwester von BärenPark Bärin Ursina lebt nun mit ihrem bulgarischen Partner Kostadin zusammen.

2013 als wir Berna in ihre nagelneue Bärenanlage in Dobrich begleiten durften, wusste noch niemand, wie ihre Zukunft in Bezug auf einen Partner aussehen würde. Vom Tierpark Bern aus haben wir Berna immer wieder besucht und uns von ihrem Wohlergehen überzeugt. Im 2015 wurde der Zoopark Dobrich vom Bulgarische Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Jagd  angefragt, ob drei Bären aus Pleven für ein halbes Jahr Unterkunft in der Vorzeigeanlage des Zooparks beziehen könnten, damit in der Zwischenzeit ihre angestammte Anlage saniert werden kann. Schliesslich wurden die Drei in der Anlagehälfte neben Berna einquartiert. Im letzten Herbst waren die dringend notwendigen Arbeiten in Pleven abgeschlossen und die zwei Geschwister von Kostadin traten die Heimreise an. Kostadin, ein strammer, vierjähriger Jungbär, blieb zurück. Seither lebten Berna und Kostadin in dauerndem Sichtkontakt in ihren jeweiligen Anlagen. Ihr Verhalten deutete von Anfang darauf hin, dass die beiden Bären durchaus miteinander in ein und derselben Anlage unterwegs sein könnten.

Da der Herbst für eine Zusammenführung aber wegen der bevorstehenden Winterruhe eher heikel ist, wurde entschieden, dass die Zusammenführung erst in der Paarungszeit, sprich zwischen April und Juni passieren sollte. 

Dann war es soweit. Der Tag der Bärenhochzeit wurde auf dem 26. Juni 2016 fixiert. Mit der Unterstützung eines Teams vom Tierpark Bern wurden alle denkbaren Vorkehrungen zur erfolgreichen Zusammenführung getroffen. Was dann passieren würde, war einzig in der Entscheidungshoheit der Bären. Am Morgen wurde in der ganzen Anlage Futter im Überfluss verteilt, damit auch sicher kein Futterneid entstehen würde. Danach wurde der Mittelschiebern gezogen.